Kalender

 

August – November 2018

Aug
10
Fr
Rudra Vina Konzert mit Carsten Wicke
Aug 10 @ 19:00 – 21:00

 

 

 

 

 

 

 

Der mythologischen Überlieferung nach wurde ein Musikinstrument von Gott Shiva erschaffen: die Rudra Vina. Dieses Instrument wird heutzutage weltweit nur noch von wenigen Musikern beherrscht. Einer dieser wenigen ist der in Kalkutta ansässige Deutsche Carsten Wicke. Sein Vina-Spiel, das von indischen Musikkennern ebenso geschätzt wird wie vom internationalen Publikum, verbindet subtile melodische Variationen mit komplexer Rhythmik zu einer einzigartigen Hörerfahrung.
Der Dhrupad, welcher auf der Rudra Vina gespielt wird, ist Nordindiens älteste klassische Musiktradition, die ihren Ursprung im Chanten der vedischen Hymnen hat und sich unter dem Patronat der aristokratischen Herrscher zur führenden mittelalterlichen Hofmusikform entwickelte. Die trotz ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit heute rar gewordene Rudra Vina und ihre Musik werden inzwischen von einem wachsenden weltweiten Publikum wiederentdeckt. Ob als Alternative zum rastlosen Zeitempfinden der Gegenwart oder zum Eintauchen in die exotische Welt der indischen Klänge – die Rudra Vina bietet ihren Zuhörern eine unvergleichliche musikalische Reise zwischen Stille und Ekstase.
Carsten Wicke (Jahrgang 1970) ist ein deutscher Kulturwissenschaftler und Musiker, der in den 1990er Jahren in Nordindien begann, sich in klassische indische Musik zu vertiefen – als Tabla (Doppeltrommel)-Perkussionist bei Pandit Anindo Chatterjee, als Rudra Vina-Instrumentalist bei Ustad Asad Ali Khan und als Dhrupad-Sänger bei Ashish Sankrityayan.
Seit etwa 10 Jahren lebt Carsten Wicke in Süd-Calcutta (Kolkata), wo er sich intensiv dem Spiel und dem Bau der vom Aussterben bedrohten Rudra Vina widmet. Inzwischen ist er in der Hindustani-Musikszene ‚angekommen‘ durch zahlreiche Hauskonzerte sowie Auftritte bei größeren Konzertveranstaltungen (u.a. mit dem berühmten Bambusflöten-Spieler Hariprasad Chaurasia). Auf seiner Homepage und bei YouTube gibt es Kostproben seiner Spielkunst (https://www.rudraveena.net; https://www.youtube.com/user/CarstenWicke).
Bei seinem diesjährigen Deutschland-Besuch wird er an verschiedenen Orten mit einer von ihm selbst gebauten Rudra Vina konzertieren – u.a. auf dem Sufi-Festival in Kall (Eifel) und im ‚Center for World Music‘ in Hildesheim, d.h. an der Univ ersität, an der er 2003 sein Studium der Kulturwissenschaften mit einer Diplomarbeit zur Rudra Vina und Sitar abschloss. Damals entstand auch sein Dokumentarfilm „Music Masala – eine Reise durch die klassische Musik Nordindiens“, den er im Juni 2005 bei der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG) Hannover ein- und vorführte (Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=EyQPX-Q02xA).

Aug
17
Fr
Traditionelles Sommertreffen
Aug 17 @ 19:00 – 22:00

Wir möchten Sie auch in diesem Jahr zu unserem Sommertreffen einladen, das mittlerweile schon Tradition hat. Damit wir wissen, für wieviele Personen wir reservieren müssen, bitten wir Sie um eine Anmeldung bis zum 15. August per E-Mail (info@dighannover.de) oder Telefon (0511-6476872).

Wir freuen uns auf einen netten und hoffentlich sommerlichen Abend mit Ihnen.

 

Nov
9
Fr
DIWALI – Lichtfest
Nov 9 @ 18:30 – 22:30

Die Deutsch-Indische Gesellschaft feiert ihr Diwali-Lichtfest mit einem bunten Programm und einem vegetarischen Buffet. 

Nähere Informationen und die Einladung zu dieser Veranstaltung erhalten Sie zu gegebener Zeit.

Wir freuen uns schon jetzt, mit Ihnen dieses traditionelle Fest zu feiern.

 

 

Nov
30
Fr
Nagaland (Nordost-Indien) im Spiegel der Literatur von Easterine Kire
Nov 30 @ 19:00 – 21:00

 

 

 

 

 

 

Vortrag von Dr. Hans Jürgen von Lengerke

Das an Myanmar (Burma) angrenzende, im nordöstlichen Randgebiet der Indischen Union gelegene Nagaland hat im letzten Jahrhundert einschneidende politische und gesellschaftliche Veränderungen erlebt. Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Easterine Kire aus Nagaland befasst sich in Gedichten, Essays, Kurzgeschichten und Romanen intensiv mit der konfliktreichen Entwicklung ihrer Heimat. Darüber hinaus widmet sie sich der Bewahrung mündlich überlieferter Mythen und Märchen, die lange vor der Christianisierung der Nagas entstanden sind.

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