Kalender

 

November 2011 – Mai 2012

Nov
11
Fr
Der Rhythmus des Augenblicks
Nov 11 @ 19:00 – 21:30

Ein Abend mit klassisch indischem Tanz und Texten von Rabindranath Tagore

Liebe Mitglieder und Freunde,
wir laden Sie ein zur sechsten und letzten Veranstaltung der DIG Hannover anlässlich des 150.
Geburtstages von Rabindranath Tagore (1861-1941).
Freitag, 11. November 2011, 19 Uhr
im „Kulturtreff“ Vahrenheide, Wartburgstraße 10
(Straßenbahnlinie 2/Bus 135 – Vahrenheider Markt)


Der Rhythmus des Augenblicks

Ein Abend mit klassisch indischem Tanz und Texten von Rabindranath Tagore dargeboten von Anja Roßmann und Christine Küchenmeister, Hamburg.
Der Rhythmus des Augenblicks ist ein abendfüllendes Programm, das klassisch indischen Tanz (Bharatanatyam) mit Literatur von Rabindranath Tagore verbindet. Die ausgewählten Texte stehen in direktem Bezug zu den Tänzen – beide Elemente reflektieren auf ihre besondere Weise die Suche nach dem Göttlichen. Der Abend eröffnet mit dieser Kombination die Möglichkeit, an einen großen Dichter Indiens zu erinnern und gleichzeitig dem interessierten Publikum die Faszination einer uralten indischen Tanzkunst nahe zu bringen.
Tanz und Literatur verschmelzen hier zu einer exotisch anmutenden, abwechslungsreichen Reise in das ferne Indien und sprechen letztlich doch etwas an, das in uns allen gleich ist.
Anja Roßmann absolvierte eine Schauspielausbildung am renommierten Max Reinhardt Seminar in Wien. Nach ihrem ersten Engagement als Schauspielerin (Thalia Theater Hamburg) erlernte sie bei der am Kalakshetra College in Madras (Chennai) ausgebildeten Tanzmeisterin Sita Sophia den Bharatanatyam und hat zahlreiche Vorstellungen in dieser Tanzform gegeben.
Christine Küchenmeister begann ihre Bharatanatyam-Ausbildung nach ihrer ersten langen Indienreise vor 25 Jahren und ist seit 1999 ebenfalls Schülerin von Sita Sophia. 2008 absolvierte sie ihr Arangetram (wörtlich: das Betreten der Bühne) und besucht weiterhin Workshops renommierter Tanzlehrer in Indien. Die vom Hamburger Schauspieler Hans-Jörg Frey gelesenen Texte stammen aus der von Martin Kämpchen herausgegebenen Tagore-Anthologie „Das Goldene Boot – Lyrik, Prosa, Drament“, Winkler Weltliteratur (Blaue Reihe), Patmos Verlag, Düsseldorf und Zürich 2005 (ISBN 3-538-06988-0).

Jan
27
Fr
Chitarhaar: Indische Filmmusik-Clips 1950-2011
Jan 27 @ 19:00 – 21:30

Auswahl, Präsentation und Erläuterungen von Shiv Kumar Joshi, DIG Hannover

Indien produziert die meisten Filme in der Welt. Sie werden nicht nur in Hindi gedreht, sondern auch in anderen indischen Regionalsprachen. Diese Filme sind seit Jahren in Asien, in allen Arabischen Ländern, Afrika und Russland bekannt. Seit einigen Jahren wächst auch in Europa die Bollywood-Fangemeinde. Chitarhaar („Bildergirlande“) ist eine seit Jahrzehnten erfolgreiche Musik-Sendung des staatlichen indischen Fernsehens (Doordarshan). An diesem Abend werden Sie Filmmusik-Videoclips aus über 60 Jahren indischer Filmgeschichte sehen. Einen Großteil der Lieder hat ganz Indien gesungen, mit gelitten und gelacht. Die Sänger/innen und Schauspieler/innen haben in Indien einen anderen Stellenwert als in Europa, sie werden wie Götter verehrt! Genießen Sie einen wunderschönen indischen Abend mit indischem Tee (Chai) und prachtvollen Tänzen und Liedern von klassisch bis modern.
Unter dem folgenden Link finden Sie noch weitere Informationen über dieses Thema: http://theindernet.blogspot.com/2011/12/60-jahre-bollywoodgeschichte-in.html.
Shiv Kumar Joshi, der vor über zwanzig Jahren aus Nordindien nach Hannover kam, gehörte drei Jahre lang unserem Beirat an und ist seit Dezember 2011 Vorstandsmitglied. Er hat unsere Bollywood- Partys initiiert und sehr erfolgreich organisiert; die dritte Bollywood-Party der DIG Hannover wird am 2. Juni 2012 – wieder im „Haus der Jugend“ – steigen. Neben seinem Beruf als Software-Entwickler betreibt Herr Joshi in der Südstadt eine Yoga-Schule und führt im Bildungsverein und in der VHS Hannover Yoga-Veranstaltungen durch.

Mrz
23
Fr
Dokumentationen „Die Teilung Indiens 1947 und ihre Folgen“
Mrz 23 @ 19:00 – 22:00

Einführung von Dr. Hans Jürgen von Lengerke, DIG Hannover

Aus der dokumentarischen Literatur über die Ereignisse unmittelbar nach der Teilung Britisch-Indiens und ihre Folgen sollen zwei prominente Titel kurz vorgestellt werden, zu denen die Besucher kopierte bibliographische und inhaltliche Details erhalten: (1) Der fiktionale, aber eng an den Ereignissen orientierte Klassiker „Train to Pakistan“ (1956) des Journalisten und Schriftstellers Khushwant Singh (Jahrgang 1915) und (2) die 1997 erschienene Dokumentation „The Other Side of Silence – Voices from the Partition of India“ der Journalistin und Historikerin Urvashi Butalia, die 1952 im Punjab, nahe der indisch-pakistanischen Grenze, geboren wurde und zehn Jahre lang zum Schicksal zahlreicher, von der Teilung betroffener Familien recherchiert und Interviews
geführt hat. Sie ist eine Exponentin der indischen Frauenbewegung und gründete 1984 den ersten feministischen Verlag Indiens (‚Kali for Women’).
Aus der ebenfalls großen Fülle an Filmdokumenten zum Thema sollen zwei Beispiele die langfristigen Folgen der Teilung Britisch-Indiens im Nordwesten des indischen Subkontinents verdeutlichen: (1) „Rabba Hun Kee Kariya (Thus Departed Our Neighbours)“ von Ajay Bhardwaj (Indien 2007, 65 Minuten, Punjabi mit englischen Untertiteln) mit Zeitzeugen im indischen Punjab und (2) „Pawns of Paradise – Inside the Brutal Kashmir Conflict“ von Zoltan Istvan (USA 2006, 54 Minuten, Englisch und Kashmiri mit englischen Untertiteln) über die Konflikte und Traumata der Menschen auf beiden Seiten der ‚Line of Control’, der 740 km langen militärischen Kontrolllinie zwischen Indien und Pakistan in Kaschmir.

Apr
20
Fr
Spielfilm „Die Teilung Indiens 1947 und ihre Folgen“
Apr 20 @ 19:00 – 22:00

Der Spielfilm „Khamosh Pani “ (auch unter den Titeln „Silent Waters“ und „Ayeshas Schweigen“ bekannt) entstand 2003 als deutsch-pakistanische Koproduktion unter der Regie von Sabiha Sumar, der ersten Spielfilm-Regisseurin Pakistans; er dauert 99 Minuten und wird mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Als im Jahr 1979 über ganz Pakistan der Ausnahmezustand verhängt wird und islamistische Fundamentalisten im Dorf Station machen, wird auch das eingespielte Familienleben von Ayesha und ihrem Sohn Saleem gestört.
Ayesha gibt seit dem Tod ihres Mannes jungen Mädchen Koranunterricht, aber eigentlich dreht sich ihr Leben um ihren 17-jährigen Sohn, der bis über beide Ohren in die intelligente Zubeida verliebt ist. Doch die Kompromisslosigkeit und Überzeugung der Islamisten imponieren Saleem, er gerät zusehends unter den Einfluss der Prediger. Dadurch wird die Beziehung zur Mutter, aber auch zu seiner Freundin immer schwieriger.
Als Sikh-Pilger aus Indien das Dorf besuchen, droht der seit der Teilung des Subkontinents schwelende religiöse Konflikt erneut aufzubrechen. Ayesha verfolgt die Ereignisse mit wachsender Sorge und wird durch die Nachforschungen eines der Pilger nach seiner 1947 von den Moslems verschleppten Schwester schmerzhaft an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Damals verlangten die Familien von ihren Töchtern, dass sie sich in den Brunnen stürzen, um ihre Ehre zu retten. Ayesha widersetzte sich und wechselte sowohl Identität als auch Religion, um zu überleben.
Beim Internationalen Filmfestival in Locarno 2003 erhielt der Film den ‚Goldenen Leopard’ (beste Darstellerin) und den Preis der Ökumenischen Jury.

Mai
10
Do
Klassische Indische Musik
Mai 10 @ 20:00 – 22:00

 

 

Mit Mouli Chakrabarti (Gesang), Prosenjit Sengupta (Sarod)
und Subrata Manna (Tabla) aus Kolkata
Alle drei Künstler stammen aus der von manchen als ‚Kulturhauptstadt’ Indiens angesehenen westbengalischen Megacity Kolkata (Calcutta). Dort haben die beiden Instrumentalisten an der renommierten Rabindra Bharati-Universität Musik studiert. Außer bei zahlreichen Einzelveranstaltungen, Musikfestivals, Radio- und Fernsehsendungen in Indien haben sie schon in mehreren europäischen Ländern konzertiert. Subrata Manna ist einigen hannoverschen Liebhabern klassischer indischer Musik bereits durch Konzertauftritte im Oktober 2005 und März 2008 bekannt. Mouli Chakrabarti ist auch schon in mehreren deutschen Städten
aufgetreten.
Im ersten Teil des Konzerts wird Mouli Chakrabarti singen und dazu Harmonium spielen, im zweiten Teil lässt Prosenjit Sengupta die 25-saitige Sarod, eines der wichtigsten Instrumente der klassischen nordindischen Musik, erklingen – beide werden vom Tablaspiel Subrata Mannas begleitet; und zum Abschluss wird noch gemeinsam musiziert.

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