Kalender

 

August – November 2019

Aug
16
Fr
Sommertreffen im Biergarten
Aug 16 @ 19:00 – 22:30

 

 

 

 

Unser traditionelles Sommertreffen findet bei hoffentlich schönem Wetter wieder im Biergarten / Restaurant „Lindener Turm“ statt.

Wir bitten Sie um Anmeldung bis zum 12. August per E-Mail (info@dighannover.de) oder telefonisch (0511-6476872), damit genügend Plätze reserviert werden können.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch beim Sommertreffen.

Sep
13
Fr
Das große Epos des Hinduismus – das Ramayana
Sep 13 @ 19:00 – 21:00

 

 

 

 Vorgetragen vom Märchenerzähler Olaf Steinl, Hannover

Das Ramayana ist wohl das berühmteste indische Epos. Es erzählt von Vishnus siebter Inkarnation als Rama. Gegen Ende der zweiten Weltphase (tretayuga) lebt auf der Insel Ceylon ein zehnköpfiger Dämonenkönig namens Ravana und bedroht die weltliche und kosmische Ordnung. Ramas Heldenmut wird herausgefordert, da er seine Gattin Sita aus den Klauen des Dämonenkönigs befreien muss. Dabei kommt ihm der Affengeneral Hanuman zur Hilfe, dessen größte Tat darin besteht, mit einem gewaltigen Sprung das Meer zwischen Indien und Lanka zu überqueren. Er ist Held vieler Filme und Comics, die von seiner Tapferkeit und bedingungslosen Liebe und Loyalität zu Rama, dem göttlichen Prinzen, erzählen.

Olaf Steinl studierte Spanisch, Lateinamerika-Studien und Philosophie an der Universität Hamburg, mit einem Auslandsjahr in Santiago de Chile. Die Freude am Märchen-Erzählen fing im Jahre 2001 an, er machte eine Märchen-Erzähl-Ausbildung bei Gudrun Böteführ. Es folgte der Besuch der Schauspiel- und Sprechgestaltungsschule Dieter Bartel in Hamburg und Fortbildung und Seminare bei renommierten ErzählerInnen. Olaf Steinl ließ sich zum Märchen-Berater auf Basis der Chakrenlehre (bei Gudrun Böteführ) weiterbilden. Eine Kundalini-Yoga-Ausbildung im Ardas, Hamburg kam noch dazu. 2010–2012 absolvierte er eine Ausbildung zum Waldorf-Klassenlehrer in Hamburg. In den Jahren 2012–2014 bildete er sich noch zum Anleiter für Darstellendes Spiel im TuT (Schule für Tanz, Clown und Theater Hannover) weiter.

Okt
11
Fr
Imagination und Wirklichkeit: Indienbilder in der deutschsprachigen Literatur
Okt 11 @ 19:00 – 21:00

 

 

 

 

Vortrag von Reinhold Schein, Literaturforum Indien e.V., Adenau
Seitdem indische Kultur und Literatur – vermittelt durch britische Gelehrte – im späten 18. Jh. in Europa wahrgenommen wurden, blickten deutschsprachige Dichter von Rang nach Indien. Sie waren fasziniert von seiner Poesie und Kunst, seiner Exotik und Erotik, seiner Philosophie und Spiritualität. Ihre Auseinandersetzung mit indischen Themen schlug sich nieder in einer Vielzahl von Gedichten, in Erzählungen, Romanen und Theaterstücken. Bemerkenswert ist der Wandel von einer Idealisierung des real unerreichbaren Traumlandes Indien bei den Romantikern und ihren geistigen Nachfahren bis hin zu scharfer Kritik an der britischen Kolonialherrschaft und an der sozialen Realität des modernen Indien bei Autoren des 20. Jahrhunderts.
Der Vortrag gibt einen Überblick über das Thema ‚Indien in der deutschen Literatur‘. Er geht mit kurzen Textbeispielen auf Werke aus drei Jahrhunderten ein.

Reinhold Schein (1. Vorsitzender des Literaturforums Indien e.V.) studierte Germanistik und Geschichte. In den 1980er und 90er Jahren unterrichtete er an der University of Poona und der Banaras Hindu University deutsche Sprache und Literatur. Die Begegnung mit der indischen Kultur war für ihn prägend und regte ihn dazu an, sich auch als Übersetzer zeitgenössischer indischer Literatur ins Deutsche zu betätigen. Diese Zeit in Indien – insgesamt mehr als 12 Jahre – ermöglichte ihm, viele Regionen des Landes zu sehen, seine reiche Kultur in den verschiedensten Facetten kennenzulernen, mit seinen Menschen vertraut zu werden und einen Einblick in Indiens geistigen Schätze zu gewinnen. Dem Vorstand des Literaturforums Indien e.V. gehört er seit 2009 an.

Nov
9
Sa
Lichtfest D I W A L I
Nov 9 @ 18:30 – 23:00
Nov
22
Fr
Gandhis Erbe – Eine Spurensuche in Indien
Nov 22 @ 19:00 – 21:00

 

 

 

 

Vortrag von Rainer Hörig, Journalist, Bonn

Weltweit gilt Mahatma Gandhi als Vater des gewaltfreien Widerstandes. In Indien wird Gandhi allerdings in erster Linie als „Vater der Nation“ verehrt, der das Land von britischer Kolonialherrschaft befreite. Am 2. Oktober 2019 feiert Indien Gandhis 150ten Geburtstag. 70 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod ist die Huldigung des Freiheitshelden jedoch zum weitgehend leeren Ritual verkommen, seine Ideale geraten zunehmend in Vergessenheit. In den vergangenen Jahren greift eine religiös und national verbrämte Intoleranz Besitz von der Gesellschaft, die Gandhi zutiefst verabscheut hätte.

Dagegen können die Ideen Mahatma Gandhis wertvolle Anstöße für die Debatte um wichtige Zukunftsfragen geben. Seine Konzepte zur Entwicklung einer sozial und ökonomisch gerechten Gesellschaft zeigen Alternativen auf zur Dominanz des neo-liberalen Wirtschaftsmodells. Gandhi setzt der Globalisierung das traditionelle indische Konzept dörflicher Selbstverwaltung entgegen. Statt Konsum predigt er Genügsamkeit, sozialem Chauvinismus entgegnet er mit Aufrufen zur Solidarität. Gandhis Ideale leben vor allem in Organisationen der indischen Zivilgesellschaft weiter, die für die Linderung der Armut, für Menschenrechte und Umweltschutz kämpfen.

Wie und wo haben diese Ideale überlebt? Eine Spurensuche in Indien.

Powered by WordPress | Designed by: Best SUV | Thanks to Toyota SUV, Ford SUV and Best Truck